Wir über uns:

Der Eine-Welt Laden Nastätten wird getragen von dem Verein "Arbeitsgemeinschaft Eine Welt e.V.". Der Verein besteht seit 1986 und ist als gemeinnützig anerkannt. Etwa 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln sich im Verkaufsdienst ab.
Sollten Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, dann können Sie sich über das Feedback Formular an uns wenden. 


Unser Vorstand:

Anke Bodenbach
Gronauer Graben 47
56355 Nastätten

Anita Krüger
Mittelstraße 8
56357 Oelsberg
Thomas Schwab
Am Kirchweg 16
56355 Lautert


Unsere Ziele:

Die Aufgabe des Vereins ist die Durchführung einer entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Hierdurch soll ein Bewusstsein für die komplexen Abhängigkeiten und Zusammenhänge zwischen Industrie- und sogenannten Entwicklungsländern in unserer Bevölkerung gefördert werden. Dies geschieht zum Beispiel durch den Verkauf der Produkte aus sogenannten Entwicklungsländern in unserem Ladenlokal in Nastätten. Der Verein möchte auf diese Weise zu einer internationalen Gesinnung, sowie zu Toleranz auf allen Gebieten der Religion, der Kultur und der Völkerverständigung beitragen. Zur Verwirklichung einer direkten Partnerschaft mit der Dritten Welt unterstützt der Verein entwicklungspolitische Projekte, die jeweils von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.


Unsere Projekte:

Im Jahre 2016 werden von uns die folgenden Projekte mit je 1.200 Euro unterstützt.

Die "Stiftung des Weges" in Alagoinhas, Brasilien
Seit mehr als 25 Jahren unterstützt die AG Eine Welt ein Hilfsprojekt in Alagoinhas im Distrikt Bahia in Brasilien. In verschiedenen Einrichtungen der "Stiftung des Weges" finden benachteiligte Frauen, behinderte und psychisch kranke Menschen einen Lebensmittelpunkt und werden dort unterstützt und ausgebildet.

Die "Leprahilfe" in Pakistan
Frau Dr. Ruth Pfau mußte 1960 auf ihrer Reise nach Indien bei einer Zwischenlandung in Karatschi mit einem längeren Zwischenstop vorlieb nehmen. In der pakistanischen Hafenstadt Karatschi nahm Sie sich Zeit und ging durch die Elendsviertel und sah die zahlreichen Leprakranken, die einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen wurden – ohne Arbeit und ohne jegliche Hoffnung.
„Dieser erste Besuch in der Leprakolonie war für mein Leben sehr entscheidend“, sagt die Ordensfrau, die am 9. September 2009 ihren 80sten Geburtstag feierte.

Harambee Kwa Watoto - Gemeinsam für Kinder e.V.
Auch in Kenia ist ein Schulabschluss Grundlage für eine gesicherte Zukunft. Gerade Kindern in den Slums ist es aber allein kaum möglich, dauerhaft eine Schule zu besuchen. Viele Familien haben keine Möglichkeit, ihren Kindern den Schulbesuch zu finanzieren. Aus diesem Grund wurde der gemeinnützige Verein Harambee Kwa Watoto - Gemeinsam für Kinder e.V. gegründet.

Kinderheim in Haiti.
Das verheerende Erdbeben im Januar 2010 hat die schwierigen Lebensumstände der Bevölkerung um ein vielfaches erhöht. Tausende haitianischer Kinder wurden zu Waisen oder von ihren Eltern verlassen. Vor der Katastrophe wuchsen schätzungsweise 440 000 Kinder ohne elterliche Fürsorge auf. Diese Zahl ist vermutlich um ein vielfaches gestiegen.

HIV/Aids-Projekt der Diözese Kumbo in Kamerun
Die katholische Diözese Kumbo liegt in der Provinz „Nord-Ouest“ von Kamerun und grenzt an Nigeria. In Kamerun liegt die Infektionsrate für HIV/Aids vergleichsweise hoch, doch auch dort hat man festgestellt, dass die Rate geringer wird, je mehr Aufklärung über die Erkrankung angeboten wird. Viele Menschen fürchten die Ausgrenzung aus der Dorfgemeinschaft, deshalb lassen sie sich nicht testen. Ephraim Lukong hat in der Diözese Kumbo in den letzten Jahren mit seinem Team ein vorbildliches Aids-Projekt aufgebaut, das sowohl die Kranken mit Familien als auch die gesamte Dorfgemeinschaft miteinbezieht.
Der Zugang über die „Small Christian Communities“ bietet die Möglichkeit, über Prävention und Behandlung von Aids zu informieren. Dafür werden auch Freiwillige ausgebildet, die in ihrer Altersgruppe das Thema ansprechen können. Es wurden Gruppen, z.Bsp. „Youth for Life“ (Jugend für das Leben) gegründet, die über Beziehungen mit verschiedenen Partnern diskutieren. Menschen, die sich bereits infiziert haben, werden seelsorgerlich begleitet. Berater/innen können selbst an Fortbildungen teilnehmen. Das Projekt ist so angelegt, dass es entsprechende Angebote in jedem Dorf oder jeder Außenstation gibt.